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quink
Anmeldedatum: 03.03.2005 Beiträge: 147 Wohnort: Schweiz, Appenzellertal
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 02:21 Titel: Amiga 1200: welche Turbokarte |
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Also nach den ersten Tagen mit meinem Amiga 1200 (CD,HD, OS3.9) überlege ich mir eine Turbokarte anzuschaffen (derzeit 8MB Speicherkarte ohne FPU).
Ich hab da einige Programme und Compiler die verlangen ne FPU
Außerdem hab ich mir aus dem Aminet AmigaAmp runtergeladen, es läuft sehr langsam alles..
Es stellt sich die Frage welche Turbokarte mit welchem Prozi. Eine PPC wirds wohl nicht werden, läßt mein Studentenbudge nicht zu
Die Viper-Karten gibt es ja noch neu zu kaufen bei Vesilia, leider steht da auch kein Preis hinter..
Zu welcher Turbokarte würdet ihr mir raten, sie sollte stabil und keine Probleme mit anderen Softwareprogrammen haben und wirklich was bringen und sie sollte in das normale A1200 Gehäuse passen (scsi brauch ich nicht unbedingt an der Turbokarte) ???
Welche Turbokarten benutzt ihr ?
Gibts da noch Händler wo man Turbokarten kaufen kann ?
Gibts eigentlich auch Grafiklösungen OHNE den A1200 in ein Tower zu zwängen ?
Ich sag schon mal Danke |
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Kris Gast
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 02:44 Titel: |
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http://www.german-amiga-community.de/viewtopic.php?t=512
Es gibt folgende Prozessoren die für dich in Frage kommen (da kein PPC)
020
030
040
060
je größer die CPU desto schneller sind sie auch. die 040/060er Modelle bis auf wenige 75mhz schnelle 060er sind in der Regel mit FPU ausgerüstet.
Die VIPER Karten bei Vesalia sind eigentlich ganz vernünftig. Kannst du sie leisten würde ich da zu schlagen, aber inkl RAM, da die Karten möglicherweise wählerisch sind.
Wie ich vermute, du brauchst Leistung. Somit würde ich dir 020er und 030er Turbokarten nicht empfehlen.
Gebraucht sind Winner(Apollo) und Blizzard Karten zu empfehlen. Sie sind allersamt zuverlässig.
von einen Desktop Grafiklösung weiss ich leider nicht. Ein Tower ist da wohl ein MUSS  |
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quink
Anmeldedatum: 03.03.2005 Beiträge: 147 Wohnort: Schweiz, Appenzellertal
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 06:56 Titel: |
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Also erstmal Danke für deine Hilfe,
der Link von dir dort wird über Spielekompatibelität und Turbokarten geredet. Wenn alles über 030 schön Ärger macht wie sieht es dann erst mit Compilern aus ?
Notfalls könnte man die Karte ja abschalten, aber dann steht man wieder ohne FPU und ohne Speicher dar
Oder gibts Karten die abschaltbar sind und wenn abgeschaltet trotzdem noch FPU und Speicher zur Verfügung steht ?
Falls es sowas nicht gibt, auf dem Amiga 1200 Board ist doch ein FPU vorgesehen. FPU Sockel und FPU fehlen aber. Hat schon mal jemand probiert dort wieder einen Sockel aufzulöten und eine FPU einzudrücken ? |
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Danny

Anmeldedatum: 12.11.2004 Beiträge: 1154 Wohnort: Oldenburg
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 07:59 Titel: |
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ich kenne mich nicht so gut aus, aber eine 030er-karte mit 50mhz bietet mindestens die möglichkeit eine fpu aufzustecken, wenn nicht schon eine drauf ist.... sie bringt schon ganz anständig leistung wenn man es mit der standard-68020 des a1200 vergleicht.... außerdem sind 030er-karten für den 1200er recht weit verbreitet und dementsprechend (verhältnismäßig) günstig zu haben, passt also auch zu einem studenten-budget...
die 040 und 060 bringen natürlich mehr leistung, und deinem compiler sollte es egal sein ob's eine 030, 040 oder 060 ist... kosten aber auch mehr... die prioritäten musst du dann natürlich selber setzen... |
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gunatm Board-Angestellter

Anmeldedatum: 26.10.2004 Beiträge: 48992 Wohnort: Bahrenfeld
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 08:06 Titel: |
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Die Problematik ist, daß alles bis zum 030er-Prozessor immernoch gut im Desktop-Gehäuse untergebracht werden kann. Beim 040er wird z.B. die Abwärme so hoch, daß ein Tower zu empfehlen ist. Eigentlich kann man mit einem 030er schon sehr gut leben, wenn man keine Grafikkarte hat. Nur das mit dem Abspielen von MP3s macht erst ab einem 060er wirklich Spaß! Ich bin ein persönlicher Fan der Blizzard 1230IV mit 68030/50 und optionalem CoProzesser. Es ist eine sehr kompatible Karte, die bei Spielen keinen Stress macht. Momentan benutze ich diese Karte sowie eine Blizzard1240ERC im Towergehäuse, was allerdings recht wackelig ist. _________________ ------------------------------
"Moin moin und Prost Kaffee" |
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Ralph Wiggum

Anmeldedatum: 26.10.2004 Beiträge: 4081 Wohnort: Würzburg
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 13:28 Titel: |
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Ich hatte mal eine Apollo 1260/50. Die Wärmeentwicklung eines 68060 ist deutlich geringer als bei einem 68040. Ein kleiner passiver Kühlkörper, der standardmäßig auf der CPU mitdraufgepackt war, hat locker für den Betrieb im originalen 1200er-Gehäuse ausgereicht
Kompatiblitätsprobleme mit einem Compiler dürftest Du bei keiner CPU bekommen. _________________ ...and then my doctor said my nose wouldn't
bleed so much if I just kept my finger outta there!
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Kris Gast
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Verfasst am: Di, 29.03.2005 14:48 Titel: |
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ich hatte vor etlichen Jahren auch eine Apollo 1260/50. Ein Passivkühler war darauf nicht montiert. Für den 060/50 ist eine Kühlung auch nicht vorgesehen. Da die CPU statt 5V wie bei der 040er nur 3,3V benötigt. Dem entsprechend wird die CPU nur lau warm. Übrigens passt die Karte hervorragend in einDesktop Rechner. Vorausgesetzt auf der Karte ist nur ein RAM Sockel gelötet (meine hatte 2).
Auch die Apollo 1240/40 passst in ein Desktop Rechner und wird nicht allzu warm. Apollo hat die CPUs immer auf der andere SEite gelötet gegenüber die von Blizzard!
Ich rede hier von meinen persönlichen Erfahrungen. Alle Karten haben bei mir überlebt  |
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