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A500 Platinen Wirr-Warr. Wer kann helfen?

 
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marqus



Anmeldedatum: 30.01.2012
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Sa, 18.02.2012 15:42    Titel: A500 Platinen Wirr-Warr. Wer kann helfen? Antworten mit Zitat

Hallo ihr,

habe mittlerweile 3 Amiga 500, möchte mir daraus einen ordentlichen, kompletten Amiga bauen...aus Spass :-)

1. Mein alter Original A500 von 1988 auf dem ich als Kind Speedball und Gianna Sisters gespielt habe. Das ist einer mit quadratischem Logo und Revision 5 OCS Platine. Er hat ne 512k Erweiterung im Trapdoor. Laufwerk ist ein JU 253 031P von Panasonic (glaube ich).

2. Revision 8A mit hellgrüner Platine, auf der zweireihig 1MB Chipram bereits drauf sind. Eine weitere Erweiterung steckt im Trapddor und bringt 2MB gesamt Chipram. Diese Hauptplatine hat ne Batterie onboard, die noch ok ist. Das Gehäuse zeigt den typischen breiten Commodore A500 Plus Schriftzug. Hier steht ein Panasonic JU 253 033P drin.

3. Den Neuzugang, den ich nicht verstehe...Es ist ein A-500 mit dem breiten Logo auf dem Deckel, allerdings steht da nur A-500 und nicht "Plus". Hab ich so noch nie gesehen.
Er hat eine 8A Platine in dunkelgrün mit 512K Chipram und den Lötplätzen für weitere onboard 512k. Auf der Platine steht A500+ und sie hat den 8375. Allerdings Kick 1.3. Dazu eine kleine Erweiterung im Trapdoor, 512K mit siffender Batterie.
Dieser Amiga war VERSIEGELT. Die Siegel waren definitiv noch ok.
Hier steckt ein Chinon FB354 Laufwerk drin.

Frage: Warum gibts zwei verschiedene 8A Boards? Wie hiess die Webseite, wo das so schön erklärt wurde mit dem Anlöten der weiteren 512k Chiprams? Und welches Laufwerk galt gemeinhin als zuverlässigstes? Möchtes dieses dann gerne komplett zerlegen und reinigen. Umbau eines PC Floppys find ich bislang nicht gut , da er Auswurfknopf 100% original ausehen soll und es nicht beim ersten Betätigen wieder wackelt ober bricht...
Und was ist das für ein Gehäuse ohne "plus" im langen Logo? Wann gab es diesen 500er?

Danke euch,
Markus
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huepper



Anmeldedatum: 05.11.2004
Beiträge: 1838
Wohnort: Im schönen Thüringen

BeitragVerfasst am: Sa, 18.02.2012 16:32    Titel: Antworten mit Zitat

Commodore hat seinerzeit irgendwie alles verbraten, was grad zur Hand war.
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Dennis



Anmeldedatum: 26.10.2004
Beiträge: 17062

BeitragVerfasst am: Sa, 18.02.2012 16:35    Titel: Antworten mit Zitat

Der 8a 500er ohne Plus ist typische Kostenoptimierung von Commodore. Um Kosten zu sparen wurde die Fertigung von 500 und 500+ zusammengelegt und beide teilen sich die meisten Teile. Beide Modelle verwenden das gleiche 8A Mainboard, beim normalen 500er bleiben aber die Bauteile für die Uhr und die zweiten 512 KB RAM ungenutzt. Zudem entspricht die Ansteuerung des Trapdoorslots dem alten 500er. Die 1 MB Chipmemerweiterungen vom 500+ werden an diesen Boards nur als 512 KB Slow-Memerweiterungen erkannt.

Die Bestückung mit Chips ist bei diesen "Spari 500+" häufig recht unterschiedlich. Meistens stecken ein 8375 Agnus und eine 8362 Denise auf der Platine, dazu Kick 1.3. Mit etwas Glück ist der 8375 2MB-fähig, es wurden aber auch welche verwendet die nur 1 MB Chipmem addressieren können. Manchmal ist auch ein älterer 1MB 8372 zu finden. Hin und wieder findet sich eine 8373 Super-Denise. Commodore eben, es wurde verbaut was grade im Regal lag.

Glücklicherweise lässt sich das kastrierte 8a Board vollständig aufrüsten, auch 1 MB Chipmemerweiterungen funktionieren dann wie gewünscht.

Eine Umbauanleitung findet sich u.A. bei a1k.org...

http://www.a1k.org/forum/showthread.php?t=26553

Für die benötigten Bauteile für die Uhr liest du am besten in den 500+ Schematics nach. Sind eigentlich nur ein paar Widerstände, ein Uhrenchip, ein Quarz und ein Trimmkondensator. Quelle für die Teile wäre z.B. eine alte Speichererweiterung. Von der könntest du auch direkt die benötigten vier 128 KB DRAMS moppsen. Smile

Thema Floppy - meiner Meinung nach sind die Chinon FB354 die besten Amiga-Floppys, die Commodore verbaut hat. Die alten Pansonic (mit dem Lüftungsgitter auf dem Dach) vertragen z.B. in der Regel keine umformatierten HD-Disketten.
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